1.Wohin geht’s?:

Damaskus, die Hauptstadt der Arabischen Republik Syrien (und natürlich nicht „Damn-ass-kiss“, was in keiner Weise eine abfällige (Be-)Wertung dieser erwartungsgemäß wundervollen Stadt darstellt, sondern eher ein schwach-plattes-englischsprachiges Wortspiel auf den Klang der Silben Dam-as-kus ist. Abfällig ist eher meine Assoziation, nämlich die Art und Weise wie ein Cowboyhut tragender Texaner den Namen der ältesten durchgängig bewohnten menschlichen Siedlung der Geschichte aussprechen würde: Damn-Ass-Kiss eben).

2. Wie lange?:

50 Tage oder 2 Monate, ein dreißigster Geburtstag, ein Arabischkurs, mindestens ein Abstecher nach Beirut und mehrere Besucher später – also vom 16.06.09 bis zum 04.08.09

3.Warum?

ARABISCHLERNEN, ARABISCHLERNEN, ARABISCHLERNEN.

Damaskus hat nicht ganz unberechtigt den Ruf erworben das Mekka für Arabischsprachschüler aus der ganzen Welt und insbesondere der Islamwissenschaftsstudenten der Universität Hamburg zu sein. So pilgern Scharen von Wiss- und Lehrbegierigen jedes Jahr in die Stadt – im Sommer wurde ich gewarnt, platzt die Altstadt nur so vor Italienern, wie der Mozzarella aus einer guten Calzone. Es gibt Sprachschulen, Sprachkurse, Sprachgelegenheiten, Sprachgelage, Sprachspiele (Johannes) und Sprachpartner. Also das ideale Ziel um mein brachliegendes Arabisch aufzufrischen um mich Anfang September durch die Islamwissenschaftsprüfung zu stehlen.

Außerdem ist Syrien ist eine ordentliche Erbdemokratie, die für Sicherheit der Bewohner und -sucher garantiert und auf dessen Nationalterritorium und in dessen nahen Umgebung sich die Wiege der menschlichen Zivilisation und Kultur befinden. Yeah!

4. Wieso Abenteuer?

Mag man sich berechtigterweise Fragen. Für mich ist weniger das Ziel aufregend sondern eher die absolute ungeplante und prozesshafte Herangehensweise bzw. Herangehensreise,  die ich bewusst gewählt habe. Außer meinem Koffer und ein Paar losen Vorstellungen bin ich mit nichts bewaffnet oder besser: ausgerüstet, weil weniger martialisch -  als meinem Flugticket und einem in meinen Reisepass eingeklebten (multiplen) Einreisevisum. Ich habe kein Hotel gebucht, keinen Sprachkurs, keine Familie organisiert bei der ich wohnen könnte. Außer ein paar heißen Tipps (Danke Kemo und Felix) und auf Zettel gekritzelte  Kontaktdaten ist diese Reise – ganz meinem Naturell entsprechend – vollkommen unstrukturiert.

2 Antworten zu “About”

  1. Sieh mal zu, dass du zumindest hier was schreibst… Kostet dir 5 Minuten Zeit, sieht aber viel ordentlicher aus.

    • benfidimaschq sagte

      Danke fuer den Tip, hab einfach mal ein Teil aus dem ersten Eintrag reingeballert!! Gruss nach Knallifornien!

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